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Aktuelles aus der Pfarrgemeinde "St. Genovefa" Obermendig

Der Frühjahrsputz macht auch vor unserer Kirche nicht halt. Rechtzeitig vor Ostern wird bis in letzte Ecke geputzt.

St. Genovefa Kreuzweg in der Fastenzeit 2022 Bilder von Evi Rulf


Auf dem Weg zu EINER neuen Pfarrei und Kirchengemeinde

Ein Name wird gesucht!
Liebe Mitchristen,

im vergangenen Jahr haben die Räte der Pfarreiengemeinschaft beschlossen, den von unserem Bischof vorgegebenen Weg in die Fusion der Gemeinden zum 01.01.2023 zu gehen. Pfarrer Birkenheier hat noch kurz vor seinem Abschied den Bischof um die Eröffnung des Fusionsverfahrens gebeten.
Im Zuge dieses Verfahrens stehen nun Entscheidungen an, die die Räte der Pfarreiengemeinschaft treffen müssen. Alle Räte müssen nun ganz formal noch einmal beschließen, dass der Zusammenschluss zum 01.01.2023 geschehen soll – und sie sollen einen NAMEN für die neue Pfarrei vorschlagen. Auf „Kirchen-Hochdeutsch heißt das „Patrozinium“.
Es geht also darum zu überlegen, wer der oder die Pfarrpatronin der einen neuen Pfarrei werden soll. Ein Heiligenname für eine Pfarrei, den wir jetzt bestimmen dürfen, drückt etwas von unserer Identität aus. Der Name sagt, wer wir sind oder wer wir gerne sein wollen. Ein neues Patrozinium der Pfarrei soll Brücken schlagen und die Menschen in Thür, Kottenheim, Bell, Niedermendig, Obermendig, Ettringen, Rieden und Volkesfeld miteinander verbinden. Welcher Heilige „hat mit uns zu tun“? Mit welcher Heiligen wollen wir in die Zukunft gehen?

Im neuen Pfarreienrat wurde beschlossen, SIE ALLE in den Prozess der Namensfindung einzubeziehen.

Schreiben oder mailen Sie bitte Ihre Vorschläge mit einer kurzen Begründung bis Ostern an unser Pfarrbüro.

Der Pfarreienrat wird die Vorschläge sichten, bündeln und mit den Verwaltungsräten, der Verbandsvertretung und den Kirchengemeinderäten abstimmen, welchen Namen die neue gemeinsame Pfarrei Mendig tragen wird.
Dieses Beratungsergebnis wird von mir nach Trier weitergeleitet. Nach Beratung im Priesterrat wird der Bischof die letzte Entscheidung treffen. Im Herbst wird er ein Dekret erlassen, in dem die Aufhebung der bisherigen Pfarreien und Kirchengemeinden beurkundet wird. Damit wird dann die neue Pfarrei und Kirchengemeinde St. N.N. Mendig gegründet.

Helfen Sie mit Ihrem Vorschlag mit, dass aus „N.N“ ein Heiligenname wird, der uns verbindet und auf dessen / deren Fürbitte wir einen guten Weg in die Zukunft gehen können!

Mit herzlichen Segensgrüßen,
Ihr Pfarrverwalter Pastor Jörg Schuh


Pastoralreferentin Mechthild Meyer verabschiedet sich nach 25 Jahren im Raum Mayen in den Ruhestand

Mechthild Meyer

Mayen. Nach insgesamt 25 Jahren im Dekanat Mayen-Mendig und im Pfarrverband Mayen geht Frau Pastoralreferentin Mechthild Meyer zum 1. April in den wohlverdienten Ruhestand. “Es waren vielfältige, herausfordernde und spannende Jahre,” so Mechthild Meyer und schaut dankbar und gerne zurück.

”Frau Mechthild Meyer war über viele Jahre für Haupt- und Ehrenamtliche ein wichtiges Gesicht des ehemaligen Dekanates Mayen-Mendig. Mit ihr geht eine Ära zu Ende”, sagt Dekan Jörg Schuh vom Leitungsteam des neuen Pastoralen Raumes Mayen. “ Von Herzen sprechen wir unseren Dank und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit und ihr verlässliches Engagement als Dekanatsreferentin aus.”

Studiert hat die gebürtige West-Eifelerin Diplomtheologie in Trier und Freiburg.
Zum 1. Oktober 1983 startete sie ihre Berufsausbildung zur Pastoralreferentin im Bistum Trier mit der praktischen Ausbildung in der Pfarrei Trier- Irsch St. Georg. Nach ihrer Beauftragung als Pastoralreferentin trat sie ihre erste Stelle 1985 im Pfarrverband Merzig, im Saarland an.
1997 wechselte sie in den Pfarrverband Mayen und war seitdem im Mayener Raum in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Frauenpastoral eingesetzt.
Als sehr gute und fundierte Theologin beschreibt sie Msgr. Josef Schrupp. Er erinnert sich an viele interessante Gespräche und Beratungen und dankt mit großer Anerkennung für die Zusammenarbeit mit Frau Meyer.

Seit der Gründung des Dekanates Mayen-Mendig 2004 ist Frau Mechthild Meyer als Dekanatsreferentin tätig gewesen. Zu ihren Aufgabenbereichen gehörte die Leitung des Dekanatsbüros, die Dekanatsentwicklung im Bereich der Veränderungsprozesse im Rahmen der Synode, die Begleitung der Räte und die Verantwortung für die Homepage. “ Ich habe Mechthild stets als eine interessierte, geduldige, feinfühlige Zuhörerin und Gesprächspartnerin mit geistlichem Tiefgang erlebt”, beschreibt Matthias Veit, ehemaliger Dechant von Mayen, Frau Meyer, “besonders in der Initiative “Trauercafe” hat sie diese Fähigkeiten gut einsetzten können.”

Seit 2009 hat Mechthild Meyer gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Metje Steinau und dem Hospiz e.V. Region Mayen das ökumenische Trauercafé organisiert. Um die Begleitung trauernder Menschen noch weiter verstärken zu können, hat sie sich in den Jahren 2018-2020 als Trauerbegleiterin ausbilden lassen.

Berufliche Weggefährten*innen wie David Morgenstern, Ulla Feit und Nicole Wittmeier bezeichnen die Scheidende als sehr zuvorkommende und angenehme Kollegin mit festem Gottvertrauen und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit und viele frohe Jahre.
Frau Mechthild Meyer wird sich künftig in ihrem Wohnort Bad Neuenahr engagieren für Menschen, die in der Flutkatastrophe im Juli Wertvolles verloren haben und noch immer unter den schrecklichen Erfahrungen dieser Katastrophe leiden.


Vorstellung Leitungsteams im Pastoralen Raum

Leitungsteam im Pastoralen Raum Mayen

Vernetzend, diakonisch und missionarisch

Team leitet den neuen Pastoral Raum Mayen

Mayen– Zum 1. Januar 2022 hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Pastoralen Raum Mayen errichtet. Der Pastorale Raum tritt an die Stelle des  Dekanates Mayen-Mendig. Diese Veränderung soll dazu führen, die Perspektivwechsel der Bistumssynode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen. Die Leitung im Pastoralen Raum Mayen übernehmen Pfarrer Jörg Schuh als Dekan, Margit Ebbecke und Marek Jost. Neben Mayen sind weitere 14 Pastorale Räume im Bistum Trier am 1. Januar gestartet; die übrigen 20 folgen 2023.

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TEILEN wie ST. MARTIN - Lebensmittel für die Mayener Tafel

TEILEN wie ST. MARTIN - Lebensmittel für die Mayener Tafel

MENDIG Auch in diesem Jahr haben drei Jugendgruppen der Katholischen Kirchengemeinde Mendig, am Vorabend zum Martinstag, die Mendiger Bevölkerung dazu aufgerufen, Lebensmittel für bedürftige Menschen der Mayener Tafel zu sammeln. Bereits am Vortag wurde der neu gestaltete Hospitalplatz in Niedermendig durch die Messdienergemeinschaft Mendig, der katholischen Mädchenjugend und den Georgspfadfinder für die Sammlung vorbereitet. Auch die Bewohner/innen des Caritaszentrums Mendig unterstützen wieder einmal mit wunderschönen selbstgebastelten Laternen, welche an die umliegenden Bäume befestigt wurden.

Insgesamt konnte zum Abschluss der Aktion 40 vollgefüllte Lebensmittelkisten und zusätzlich
85,- € Spendengelder an die Mayener Tafel übergeben werden.

Vielen Dank an alle Mitbürger/-innen und Kinder unserer Stadt, die dieses Ergebnis durch
ihre Spende erst möglich gemacht haben.


Bericht zur Wallfahrt zum Calvarienberg Ahrweiler

Wallfahrt zum Calvarienberg Ahrweiler

Steh´auf und geh´ - unterwegs zum Calvarienberg -
unterwegs zu den Menschen - unterwegs zu Dir selbst !
Diese Leitgedanken im Kopf, als Gebetsheft im Rucksack und dem Wunsch der Ursulinen vom Calvarienberg folgend, auch und gerade in diesem Jahr an die Ahr zu kommen, starteten einige Pilger ihren Fußmarsch morgens um 4.00 Uhr ab der St. Genovefa-Kirche Mendig. Schon seit mehreren hundert Jahren pilgert die Pfarrei zum Calvarienberg, dem Ort, an dem seit 1440 eine Reliquie des Kreuzes Jesu aufbewahrt und verehrt wird. Daran hätte Pontius Pilatus mit Sicherheit nicht einmal im Traum gedacht: dass fast zweitausend Jahre nach dem Ereignis auf dem Berg Golgotha und tausende von Kilometern entfernt, Menschen immer noch an dieses Kreuz denken, das er damals für Jesus von Nazareth aufrichten ließ. Das Kreuz bleibt was es schon damals gewesen ist: eine Herausforderung. Die erlebten auch die Pilger, die sich auf den nicht immer geraden und einfachen Fußweg machten und auch Anstiege in Kauf nahmen.
Was sie ebenso erlebten, war die Gemeinschaft, war das Beten auf dem Weg, in Wald und Flur, aber ganz besonders die herzliche Gastfreundschaft in Ramersbach. Durch die Schließung der einzigen Gaststätte im Ort, war man in den letzten zwei Jahren im dortigen Pfarrheim von der Küsterin zum Frühstück herzlich empfangen und bewirtet worden. In diesem Jahr öffnete ein gastfreundliches Ehepaar ihren Hof und lud zur Rast und zu warmen Getränken ein. Und der Satz aus dem Markus-Evangelium:
„Kommt ruht ein wenig aus !“ wurde für die Wallfahrer greifbar. Und auch als die Pilger auf dem Calvarienberg ankamen, erfuhren sie wieder diese Freude über ihr Kommen. „Gut, dass Ihr da seid“ – so grüßte Sr. Beate im Namen der noch dort lebenden Ursulinen. Nach Entzünden der mitgebrachten Wallfahrtskerze und nach der Kreuzwegandacht in der Kirche, erlebten alle, dass das Leben in Ahrweiler weitergehen wird: Ein Brautpaar zog mit Familie und vielen Gästen zur Trauung in die Wallfahrtskirche ein.